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Auffindbarkeit neu denken: Sichtbarkeit in KI-Antworten

Fragen wie „Was muss man in Hamburg gesehen haben?", „Welches Museum eignet sich für einen Besuch mit Kindern?" oder „Wo gibt es gerade spannende Ausstellungen zu Zeitgenössischer Kunst?" stehen häufig am Anfang einer Besuchsentscheidung. Ob ein Museum in diesen Momenten überhaupt in Betracht gezogen wird, entscheidet sich an seiner Auffindbarkeit. Genau hier verändert sich derzeit grundlegend, wie Informationen gesucht, gebündelt und eingeordnet werden.

In dieser Orientierungsphase der Visitor Journey spielen zunehmend KI-generierte Zusammen-fassungen und Empfehlungen eine zentrale Rolle - etwa die kurze KI-Übersicht oberhalb der Google-Trefferliste oder die Antworten von Tools wie ChatGPT oder Perplexity. So bekommen Kulturinteressierte Informationen und Orientierung, ohne etwa die Websites der jeweiligen Institutionen überhaupt vorgeschlagen zu bekommen. Für Museen ergibt sich daraus eine neue strategische Frage: Ist das eigene Haus in diesen Antworten präsent – und wenn ja, in welcher Form und mit welcher inhaltlichen Einordnung? Denn KI-Antworten wirken früh im Entscheidungsprozess, strukturieren Wahrnehmung und beeinflussen, welche Angebote überhaupt in Betracht gezogen werden. 

Hier setzt der Ansatz der Generative Engine Optimization (GEO) an. Während klassische Suchmaschinenoptimierung auf eine gute Position in einer Trefferliste abzielt, geht es bei GEO um AI Visibility – also darum, ob ein Museum in KI-generierten Antworten überhaupt genannt, empfohlen oder als Quelle herangezogen wird. Was für Menschen gut funktioniert, funktioniert häufig auch besser für KI-Systeme. Inhalte, die klar strukturiert, verständlich formuliert und sinnvoll kontextualisiert sind, lassen sich nicht nur leichter erfassen, sondern auch besser einordnen, zusammenfassen und zitieren. KI-Systeme greifen auf online verfügbare Beschreibungen und Texte zurück und bevorzugen solche, die thematische Schwerpunkte und Zusammenhänge eindeutig vermitteln. Hochwertige Inhalte entfalten ihre Wirkung nur dann, wenn sie auffindbar und einordnungsfähig sind.

AI Visibility und GEO lassen sich als Weiterentwicklung bestehender Aufgaben in Kommunikation, Vermittlung und digitaler Präsenz verstehen. Zugleich gilt es, realistisch mit Erwartungen umzugehen: Die Ergebnisse von KI-Systemen sind nicht vollständig vorhersagbar, Sichtbarkeit lässt sich nicht garantieren. Umso wichtiger ist es, früh ein Bewusstsein dafür zu entwickeln, welche Voraussetzungen Museen für eine verbesserte AI Visibility schaffen können.

WORKSHOP-INHALTE

Der Workshop AI VISIBILITY FÜR MUSEEN vermittelt ein grundlegendes Verständnis dafür, wie KI-gestützte Suche funktioniert und was das für die digitale Präsenz von Museen bedeutet. Neben der Einordnung des Themas werden konkrete Ansatzpunkte für die eigene Praxis erkundet.

  • Einführung: Wie funktioniert KI-gestützte Suche und warum reicht klassische Auffindbarkeit allein nicht mehr aus?

  • GEO: Grundlagen und Einordnung

  • Praktische Übung: AI Visibility Check – Wie wird Ihre Institution aktuell in KI-Antworten dargestellt?

  • Ansatzpunkte für die Praxis: Welche strukturellen und inhaltlichen Faktoren können die Sichtbarkeit beeinflussen?

Der Workshop kann sowohl vor Ort als auch online durchgeführt werden.

AI VISIBILITY FÜR MUSEEN

Was passiert mit der Sichtbarkeit von Museen, wenn Besuchende bei der Recherche von KI-generierten Antworten geleitet werden? Googles KI-Übersicht, ChatGPT und Co. prägen zunehmend, wie kulturelle Angebote vorgeschlagen und eingeordnet werden. Ob und wie ein Museum hier vorkommt, wird damit zu einer neuen strategischen Frage. Doch was beeinflusst, ob die KI ein Museum nennt? Und wie lässt sich die eigene Sichtbarkeit in diesem Kontext gestalten? Der Workshop AI VISIBILITY FÜR MUSEEN macht mit diesem neuen Feld vertraut und zeigt erste Ansatzpunkte für die Praxis. Sie können den Workshop als Inhouse-Format für Ihre Institution buchen.

WORKSHOPS

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